
Als ich zum ersten Mal mit dem Flugzeug in Nigeria ankam, morgens gegen halb sechs, sah ich außer den kleine orangefarbenen Lämpchen der Landebahn erst einmal nichts. Stockdunkle Nacht. Kein Licht, kein Strom.
Ein alltäglicher Zustand in Nigeria. Strom ist rationiert und wer ans Netz angeschlossen ist, bekommt ihn auch meist nur sehr unregelmäßig.
Unvorstellbar für uns, die wir im Dunkeln nur nach dem Lichtschalter tasten müssen. Und nachts mal rausgehen? Kein Problem, wir haben ja Straßenlaternen. Und zudem keine Schlangen oder andere gefährliche Tiere und Insekten, in die man schnell mal rein tritt, wenn man den Boden unter den Füßen nicht sieht.
Bethany Christian Academy ist eine christliche Internatsschule für die Sekundarstufe. Sie liegt in der Nähe von Jos, im Herzen Nigerias. Über 350 Schüler zwischen 11-18-Jährige lernen, arbeiten und schlafen dort. Das Schulgelände ist von einer hohen Mauer umgeben, ein erster Schutz vor Eindringlingen. Jede Nacht gehen außerdem einige Sicherheitsleute ihre Runden um die Gebäude ab. Mit einem bloßen Stock bewaffnet, sollen sie die Schüler vor Überfällen, Schlangen, Feuer oder sonstigen Gefahren beschützen.
Mit einer Stirnlampe sehen sie diese Gefahren besser und haben gleichzeitig ihre Hände frei um entsprechend reagieren zu können. Der Leiter der Schule, Mr. James Ameh wünscht sich solche Stirnlampen für seine Sicherheitsleute. Nicht zuletzt schützt es auch sie selbst vor den Gefahren der Nacht.
Wir wünschen Judith und Elijah für ihre Arbeit gutes Gelingen und Gottes reichen Segen. Und viel unterstützung auch von vogelmann adventure.
